Mittwoch, 2. Dezember 2009

Gedichte sprechen (laut vorlesen)

Durs Grünbein hat in Frankfurt/Main die (eine) Poetikvorlesung 2009/10 gehalten. Die FAZ-online berichtet heute (2. Dezember 09) unter anderem sein Schlusswort:
Gerade die „physische Abwesenheit der Dichterstimme“ macht im Gedicht deren „intensivste Vergegenwärtigung“ möglich. Rhythmus und Metrik, alle klassischen Parameter der Poetik, „müssen sich der persönlichen Stimmführung fügen“.


Was sagt er damit? Er sagt, dass man lautes Sprechen und Verstehen von Gedichten nicht voneinander trennen kann. Ich füge hinzu, dass die vermeintlich produktiven Spielchen (wie: neue Reimwörter erfinden usw.) wenig mit dem Verständnis von Gedichten zu tun haben - warum? Ich denke, das hat der Dichter gesagt.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen