Mittwoch, 24. Februar 2010

Was denkt das Tier?

Unter dieser Überschrift berichtet Christian Weber über Forschungen der Professorin Julia Fischer (SZ 24. Februar 2010). Bemerkenswert ist ihre Beobachtung, dass Paviane sich schwer tun, unterschiedlich große Mengen von Nüssen zu unterscheiden, aber mit Leichtigkeit unterschiedlich große Kieselsteinhaufen unterscheiden (mit anschließender Belohnung). Frau Fischer vermutet, „dass die Tiere vor lauter Fressgier beim Rosinenzählen durcheinander kommen und einfach zugreifen“ (C. Weber).
Hypothese der Frau Weber:
„Impulsunterdrückung könnte eine Voraussetzung für abstraktes Denken sein.“
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Dies ist als Kommentar zum Bestreben vieler Kollegen gedacht, Schülern möglichst oft direkte „Bedürfnisbefriedigung“ (trinken, pippen usw.) zu gewähren.

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