Montag, 19. April 2010

Idee: Lehrer entlasten

US-Universitätsdozenten lassen Hausarbeiten in Asien korrigieren


Das meldete die SZ am 8. April 2010 (unter der Überschrift: Die Note der Globalisierung); das Phänomen hat auch einen modernen Namen: offshore grading. Da erledigen Firmen in Übersee mit Billigkräften eine Arbeit, der die Professoren und ihre Assisten nicht mehr gewachsen sind. Das sei an mehreren Universitäten der USA schon gängige Praxis, berichtet Johann Schloemann.
Warum sollte man diese prächtige Praxis nicht auch in der Schule einführen, zumal da Schüler am Gymnasium ohnehin kaum die Korrekturen lesen, sondern nur auf die Note schauen und die Arbeit dann abheften? Das Verfahren hat nur Vorteile:
- Die Lehrer sind entlastet,
- die Korrektoren haben etwas zu tun (praktische Entwicklungshilfe),
- und den Schülern schadet es vermutlich nicht.