Donnerstag, 25. August 2016

Sprachwandel

Was in einer Gesamtschule in Mönchengladbach unter „Sprachwandel“ in Kl. 11 zu lernen ist (die Links dazu habe ich ausgesucht):

Saussure: das sprachliche Zeichen
Das dyadische Zeichenmodell wird zumeist in Verbindung mit den Arbeiten des französischen Sprachwissenschaftlers F. de Saussure (1857-1913) betrachtet... Das (sprachliche) Zeichen setzt sich demnach aus einem Lautbild (Signifikant) und der Vorstellung (Signifikat) zusammen. Es wird somit weitgehend auf seine Bedeutungsfunktion reduziert. Später hat Saussure die beiden Seiten des Zeichens mit neuen Termini belegt (deutsch: das Bezeichnete =Bedeutung und das Bezeichnende). (http://www.spektrum.de/lexikon/kartographie-geomatik/zeichenmodell/5344)
https://www.mediensprache.net/de/basix/semiotik/zeichen/de_saussure.aspx
http://hispanoteca.eu/Lexikon%20der%20Linguistik/z/ZEICHEN%20nach%20Ferdinand%20de%20SAUSSURE.htm

Watzlawick: die fünf Axiome
http://www.paulwatzlawick.de/axiome.html
Paul Watzlawick stellte 5 Grundregeln (pragmatische Axiome) auf, die die menschliche Kommunikation erklären und ihre Paradoxie zeigen:
Man kann nicht nicht kommunizieren
Jede Kommunikation hat einen Inhalts- und einen Beziehungsaspekt
Kommunikation ist immer Ursache und Wirkung
Menschliche Kommunikation bedient sich analoger und digitaler Modalitäten
Kommunikation ist symmetrisch oder komplementär
http://www.germanistik-kommprojekt.uni-oldenburg.de/sites/1/1_05.html
1. Axiom" Man kann nicht nicht kommunizieren"
(Watzlawick 1996,53)
2. Axiom" Jede Kommunikation hat einen Inhalts- und einen Beziehungsaspekt, derart, dass letzterer den ersteren bestimmt und daher eine Metakommunikation ist." (Ebd.56)
3. Axiom" Die Natur einer Beziehung ist durch die Interpunktion der Kommunikationsabläufe seitens der Partner bedingt". (Ebd.61)
4. Axiom" Menschliche Kommunikation bedient sich digitaler (verbaler) und analoger (non-verbaler, nicht-sprachlicher) Modalitäten (Ausdrucksmittel).
Digitale Kommunikationen haben eine komplexe und vielseitige logische Syntax aber eine auf dem Gebiet der Beziehungen unzulängliche Semantik (Bedeutungslehre).
Analoge Kommunikationen hingegen besitzen dieses semantische Potential, ermangeln aber die für eindeutige Kommunikation erforderliche logische Syntax". (Ebd.68)
5. Axiom" Zwischenmenschliche Kommunikationsabläufe sind entweder symmetrisch (gleichwertig) oder komplementär (ergänzend), je nachdem ob die Beziehung zwischen den Partnern auf Gleichheit oder Unterschiedlichkeit beruht". (Ebd.50-70)
(http://www.conradgiller.de/columbos-regeln/wiki/paul-watzlawick-und-die-5-axiome/)
(Körpersprache: http://www.germanistik-kommprojekt.uni-oldenburg.de/sites/1/1_07.html)

Schulz von Thun: Beziehungsquadrat (Kommunikationsquadrat)
http://www.schulz-von-thun.de/index.php?article_id=71
http://www.germanistik-kommprojekt.uni-oldenburg.de/sites/1/1_06.html
Schulz v.T.: das innere Team
http://www.schulz-von-thun.de/index.php?article_id=93
„Das Innere Team ist ein Persönlichkeitsmodell des Hamburger Psychologen . Die Pluralität des menschlichen Innenlebens wird darin mit der Metapher eines Teams und seines Leiters dargestellt. Das soll die Selbstklärung in zwiespältigen Situationen unterstützen und damit die Voraussetzung für eine klare und authentische Kommunikation nach außen bieten.“ (https://de.wikipedia.org/wiki/Inneres_Team)
http://www.managerseminare.de/Datenbanken_Lexikon/Inneres-Team-nach-Friedemann-Schulz-von-Thun,166
Schulz v.T.: das Wertequadrat (nicht besprochen?)
http://www.schulz-von-thun.de/index.php?article_id=72
https://de.wikipedia.org/wiki/Werte-_und_Entwicklungsquadrat
http://www.philosophicum.de/lh/komm2.htm

Männer- und Frauensprache
http://www.sg.sgkg.de/hilfen/ehe/mannfrau.php
http://www.fem.com/lifestyle/artikel/maennersprache-frauensprache-lass-uns-drueber-reden
http://www.igw.edu/assets/data/Abschlussarbeiten/Frauensprache_Maennersprache_Schuerch_Eveline_2009.pdf (S. 5-15)

Jugendsprache
https://de.wikipedia.org/wiki/Jugendsprache
http://www.geisteswissenschaften.fu-berlin.de/v/jugendsprache/
http://hehl-rhoen.de/pdf/lexikon_der_jugendsprache.pdf Lexikon
http://www.ge-duisburg-sued.de/index.php/projekte/jugendsprache dito
Zu "Kiezdeutsch" gibt es mehrere Dateien von Heike Wiese.

Anglizismen
https://de.wikipedia.org/wiki/Anglizismus (Formen des A.)
http://www.ruhr-uni-bochum.de/sprachwerk/mam/content/_kurzprojekt.pdf
Vgl. insgesamt: http://www.philosophicum.de/lh/kommunikation.htm

Linguistisches Relativitätsprinzip
http://home.edo.tu-dortmund.de/~hoffmann/ABC/Relativitaet.html
http://www.leselupe.de/lw/titel-Sapir-Whorf-Hypothese-54807.htm
http://www.blutner.de/philos/erfahr.html

Besonders möchte ich auf einen Fund hinweisen, der mir selber gelungen ist:
https://archive.org/stream/diedeutschesprac00fisc#page/n3/mode/2up (W. Fischer: Die deutsche Sprache von heute,  2. Aufl. 1919) Hier findet man, was vor 100 Jahren als Sprachwandel beobachtet und wie es erklärt wurde - selber auch ein Dokument des Sprachwandels.
Allgemeine Theorie des Sprachwandels: 

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen